Wer den ultimativen Kick sucht, der ist bei Motoball genau richtig. Für Zuschauer und Athleten gleichermaßen Adrenalin pur. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Km/h rasen die Sportler auf ihren Maschinen über den Platz, um dem Ball hinterherzujagen. Es geht oft um Sekunden und die richtige Balance, damit der Ball im Tor versenkt werden kann. Wer sich die Anzüge näher anschaut, wird bemerken, dass es einen mannigfaltigen Schutz der Beine gibt. Dieser ist auch extrem wichtig, da ein jeder weiß, dass beim Motorradfahren normalerweise die Füße auf die Fußrasten gehören. Doch hier wird mit gestrecktem Bein über den Acker geheizt, um so den Ball von des Gegners Füssen zu fischen.

Laute Motoren sind ein Muss

Damit auch bei den Zuschauern der Adrenalinpegel und die Aufmerksamkeit hoch bleiben, sind die Maschinen besonders laut. Es ist ähnlich wie bei anderen Motorsportarten, der Sound der Maschinen ist ein Teil des Mythos, und dieser muss spürbar sein. Intensiv und anregend. Dies lässt den Zuschauer an der Stecke eine Gänsehaut bekommen und sorgt mit dafür, dass das Event unvergesslich bleibt. Emotionen pur.

Der motoball ist zwar eine Randsportart, doch genau dies macht für viele den Reiz erst aus, denn Mainstream kann bekanntlich jeder, und wer seine Freunde das erste Mal mit an die Strecke nimmt, der darf sich staunender Gesichter gewiss sein.

Der Sport eignet sich auch sehr gut für Amateure, da hier die Einstiegskosten deutlich geringer ausfallen als bei anderen Motorsportarten. Der Motoball ist somit sehr offen, und mit ein wenig Ausdauer kann man hier ein ganz Großer werden. Die Anzahl der Vereine ist natürlich nicht so groß wie beim Fußball, doch schafft genau dies eine familiäre Atmosphäre, die viele der Sportler hier so schätzen. Athleten und Zuschauer kommen sich ebenso so nah wie bei nur sehr wenigen Motorsportarten, dies schweißt alle zu einer großen Gemeinschaft zusammen. Wer ein wenig recherchiert, der findet vermutlich auch in seiner Nähe einen Verein. Ein Besuch lohnt sich!